Wege-, Unfall- und Gedenkkreuze


Name: Hochzeitskreuz Almersberg
Ort: Almersberg
Standort:

An der rechten Straßenseite nach Almersberg vor dem Haus der Familie Havel.

Betreuer: Familie Havel
Inschrift: Almersberger Hochzeitskreuz, 4. Juni 1994; INRI
Foto vom Jahr 2001
Beschreibung: -
Entstehung:

Anlässlich des 50. Geburtstages des Herrn Havel und dreier Hochzeiten in der Familie von Wendelin Hammerer aus Egg im Bregenzer Wald angefertigt. 1994 durch Pfarrer Peter Sterkl eingeweiht.

   

Name:

Almersberg Kreuz

Ort: Almersberg
Standort:

Iim Ortszentrum von Almersberg.

Betreuer: Dorfgemeinschaft
Inschrift: INRI
Foto vom Jahr 2001
Beschreibung:

Holzkreuz mit großem Schindeldach, INRI-Tafel. Den Korpus flankieren im Sommer zwei Blumenstöcke. Am Fuß des Kreuzes eine kleine Windlichtlaterne. Sockel aus Bandeisen und Naturstein gemauert mit Blumenbeeteinfassung.

Entstehung: -
   

Name:

Gedenkkreuz in Almersberg (Hössinger)

Ort: Almersberg
Standort:

Beim Haus Hössinger, Almersberg 15.

Betreuer: Familie Hössinger
Inschrift: Almersberger Hochzeitskreuz, 4. Juni 1994; INRI
Foto vom Jahr 2001
Beschreibung:

Auf einem Holzkreuz mit großem Wetterschutzdach ist ein kleines Metallkreuz mit Korpus angebracht.

Entstehung: Anlässlich des Unfalltodes des Herrn Johann Hössinger (KAB-Sekretär) im Jahr 1998 wurde dieses Kreuz 1999 von seiner Familie errichtet.
   

Name:

Unfallkreuz

Ort: Neulengbach
Standort:

Neben dem Parkplatz beim Frauenhof in der Kohlreithstraße.

Betreuer: Kreuzschwestern vom Frauenhof
Inschrift: „Hier an dieser Stelle - ereilte mich der Tod – geh nicht vorbei o Wanderer – errichte ein Gebet zu Gott.“ – „Josef Weinhandl geb. am 31. Juli1 928 in Apetlon, verunglückte am 5. August 1974 in Neulengbach“
Foto vom Jahr 2006
Beschreibung:

-

Entstehung: Bei Arbeiten auf dem Feld wurde der Arbeiter Josef Weinhandl von einem Mähdrescher überrollt und getötet. Das schlichte Friedhofkreuz stand ursprünglich an der Dreiföhrenstraße, wurde 2001 mutwillig zerstört und schließlich 2006 vor dem Frauenhof neu aufgestellt.
Die letzte Renovierung war im Jahr 2005.
   

Name:

Kreuz im Hof der Kreuzschwestern

Ort: Neulengbach
Standort:

Im Hof des Frauenhofs in der Kohlreithstraße (normalerweise geschlossen).

Betreuer: Kreuzschwestern
Inschrift: -
Foto vom Jahr 2002
Beschreibung:

-

Entstehung:

Das Kreuz wurde 1999 im Zuge der Errichtung eines vom akadem. Maler Mag. Drapela neu geschaffen Kreuzweges errichtet.

   

Name:

Schmiedeeisenkreuz B 19

Ort: Inprugg
Standort:

Bei einer Brücke im Ortsbereich von Inprugg.

Betreuer: -
Inschrift: -
Foto vom Jahr 2002
Beschreibung:

-

Entstehung: Nach dem Unfalltod des Herrn Johann Reischl am 20.1.1964 auf der B 19 von der Familie Fochler errichtet.
   

Name:

Marienkreuz (Hagen)

Ort: Inprugg
Standort:

Untereichen abseits der B19, gegenüber der Einmündung des Marienweges.

Betreuer: Familie Hagen
Inschrift: -
Foto vom Jahr 2001
Beschreibung:

-

Entstehung:

Im 19. Jh. (um 1880) floss an dieser Stelle ein Mühlbach an der Grundgrenze. Bei einem Hochwasser konnte der Bauer und Grundbesitzer Wohlmuth nur mit Mühe, sich an eine Weide klammernd, sein Leben retten. Zur dankbaren Erinnerung wurde zunächst das Kreuz errichtet. Das Marienbild wurde viel später angebracht. Das Bild stammt von Herrn Ullram aus Rekawinkel.

   

Name:

Unfallkreuz

Ort: Inprugg
Standort:

An der Kreuzung B 19 mit der Einmündung nach Emmersdorf.

Betreuer: -
Inschrift: -
Foto vom Jahr 2006
Beschreibung:

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Entstehung:

Am 11. Oktober 2005, 19.15 stieß der 64-jährige Fahrschulbesitzer Joachim Werzinger mit seinem Motorrad gegen einen abbiegenden PKW und starb noch an der Unfallstelle. Er war auf der Heimfahrt nach Tulln. – Die Unfallgefahr an der B 19 im Bereich Inprugg wurde durch drei „Linksabbiege-Verbote“ vermindert.

   

Name:

Wegkreuz  an der B 19 (Grießmühle)

Ort: Markersdorf
Standort:

An der B 19, beim ehemaligen Mühlbach.

Betreuer: Familie Fischer
Inschrift: INRI
Foto vom Jahr 2001
Beschreibung:

Gerhard Anderle: „Die roten Kreuze: Das ROD, auch ROOD (Mayer Lexikon) ist ein altes, steinzeitl. Maß. 1 ROOD = 5,029 m = 5,5 Yard = 198 Zoll. ROOD kann auch mit Rute im Zusammenhang stehen. RUTE = Maßstab, Messlatte, Messstange. Die Messstangen wurden von den keltischen Priestern mit den anderen Kultgeräten wohl behütet. ROD, auch ROAD, bedeutet RECHT, denn wer ein Land RODET, erhält BesitzRECHTE, stellt GRENZsteine auf, es ergeben sich RECHTS-punkte, siehe Vermessungen im rechten Winkel. Viele ‚Roten Kreuze’ stehen an Grenzen. Wege gehören allen und niemandem, sind Orte des GERICHTES (ein Wortspiel?? – GE-RICHT..RICHTUNG, die Vermessung weist in eine RICHTUNG. WEGE markieren Grenzen, WEGE werden an markanten Plätzen zum Treffpunkt, zum MARKTplatz“.
Es gibt auch „unechte“ Rote Kreuze, die so genannt wurden, weil dort jemand gestorben oder ermordet wurde.
(DI Dr. Swatonek)

Entstehung:

-

   

Name:

Blecherner Herrgott

Ort: Markersdorf
Standort:

Am Ortsbeginn neben der Straße.

Betreuer: Manuela Bubik
Inschrift: INRI
Foto vom Jahr 2001
Beschreibung:

-

Entstehung:

Bei einem Katastrophenhochwasser Anfang des 20. Jahrhunderts wurde an dieser Stelle ein Holzkreuz mit einem blechernen Herrgott angeschwemmt und danach an einem Heustadel angebracht. Nach Umwidmung in Bauland wurde dieser „Blecherne Herrgott“ an der heutigen Stelle platziert. Schließlich wurde der alte Blechcorpus entfernt, der akadem. Maler Mag. Drapela malte den neuen Corpus und Pfarrer Peter Sterkl segnete das Kreuz 2001 neu.
(Dr. DI Swatonek)

   

Name:

Marienkreuz (Hagen)

Ort: Inprugg
Standort:

Auf dem Weg Richtung Laurenzi.

Betreuer: Dorfgemeinschaft Markersdorf
Inschrift: W: Hier wurde Herr Georg Hack am 25. Mai 1889 vom Blitz getötet.
Foto vom Jahr 2001
Beschreibung:

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Entstehung:

Am 25. Mai 1889 wurde an dieser Stelle der Landwirt Georg Hack, nachdem er in Emmersdorf eingekehrt und trotz Warnung vor dem aufziehenden Ungewitter mit seinem Pferdefuhrwerk weiter gefahren war, vom Blitz tödlich getroffen. Der Blitzschlag war so gewaltig, dass die Münzen in seiner Tasche zu einem Klumpen zusammengeschmolzen waren.
(Dr. DI Swatonek)

   

Name:

Schlossparkkreuz

Ort: Neulengbach
Standort:

Am Rand des Weges durch den Schlosspark am Pfarrer Peter Sterkl-Platz

Betreuer: Stadtgemeinde Neulengbach
Inschrift: INRI
Foto vom Jahr 2001
Beschreibung:

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Entstehung:

Das alte Holzkreuz wurde um 1992 durch Hr. Hössinger erneuert und mit einem Dach versehen. Der Korpus ist Guss und wurde nach einem  Vandalismusakt wieder restauriert
Die letzte Renovierung war im Jahr 2005.

   

Name:

Holzkreuz in Langenberg

Ort: Raipoltenbach
Standort:

Im Garten von Dr. Fischer an der Straße in Langenberg.

Betreuer: Dr. Fischer
Inschrift: IHS
Foto vom Jahr 2001
Beschreibung:

Durch Sträucher sehr versteckt.

Entstehung:

Im Jahr 1926 fiel ein Mann vom Nussbaum und verstarb nach 3 Tagen. Das zu diesem Anlass errichtete Kreuz stand bis 1943 am Waldrand. Wegen Grundzusammenlegung wurde das Kreuz zunächst zur Familie Stickelberger und schließlich 1963 vom Vorbesitzer auf das Grundstück von Frau Dr. Fischer übertragen.

   

Name:

Kreuz in Altanzing

Ort: Raipoltenbach
Standort:

Vor dem Bauernhof Bürgmayr in Altanzing.

Betreuer: Familie Bürgmayr
Inschrift: 1884, Es ist vollbracht!, IHS
Foto vom Jahr 2001
Beschreibung:

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Entstehung:

Um 1880 gab es laut mündlicher Überlieferung (Hr. Schramseis) große Unwetter mit starkem Hagelschlag. In der Folge wurden in Alt-Anzing und in Mosletzberg Wegkreuze errichtet und Bittgänge mit Vortragkreuzen durchgeführt.
Andere Darstellung: Der Bildstock wurde anlässlich eines Blitzschlages in einen Baum errichtet, als Dank, dass am Gehöft kein Schaden entstand.

   

Name:

Kreuz in Mosletzberg

Ort: Raipoltenbach
Standort:

Im Garten der Familie Scharl in Mosletzberg.

Betreuer: Familie Scharl
Inschrift: INRI - Es ist vollbracht!, IHS, Anno 1883
Foto vom Jahr 2007
Beschreibung:

Das Kreuz steht heute abseits der Straße im Garten der Familie Scharl. Angeblich führte früher hier ein Weg vorbei.

Entstehung:

Um 1880 gab es laut mündlicher Überlieferung (Hr. Schramseis) große Unwetter mit starkem Hagelschlag. In der Folge wurden in Alt-Anzing und in Mosletzberg Wegkreuze errichtet und Bittgänge mit Vortragkreuzen durchgeführt.
Die letzte Renovierung war im Jahr 1998.

   

Name:

Holzkreuz auf  der Raipoltenbachhöhe

Ort: Raipoltenbach
Standort:

Auf der Raipoltenbachhöhe am Waldrand.

Betreuer: -
Inschrift: F.M.W. 2005
Foto vom Jahr 2006
Beschreibung:

-

Entstehung:

Das Kreuz wurde 2005 von Franz und Maria Weigl aus Raipoltenbach errichtet. Die beiden Bänke laden bei einer wunderbaren Aussicht zur Rast ein.

   

Name:

Herbstgraben  - Wegkreuz

Ort: Raipoltenbach
Standort:

Neben der Straße von Herbstgraben nach Markersdorf.

Betreuer: Familie Winterleitner
Inschrift: -
Foto vom Jahr 2001
Beschreibung:

-

Entstehung:

Zur Erinnerung an einem im Bach ertrunkenen Mann. Das Kreuz stand ursprünglich am Bachufer, nach einer Renovierung wurde es an die Straße versetzt. Der Korpus wurde entwendet.

   

Name:

Unfallkreuz

Ort: Tausendblum
Standort:

Östlich vor der Abzweigung nach Unterdambach.

Betreuer: -
Inschrift: 30.12.1963  +   13.3.2004
Foto vom Jahr 2004
Beschreibung:

-

Entstehung:

Bei einem Verkehrsunfall starb am 13. März 2004 Peter Silberbauer an der Unfallstelle.

   

Name:

Wegkreuz an der Straßenkreuzung bei Schrabatz

Ort: Tausendblum
Standort:

Vis a vis der Einmündung der Straße von Unterdambach in die Landeshauptstraße nach St. Pölten, am Zaun des Gartens Tausendblum 6.
(Riegler)

Betreuer: -
Inschrift: -
Foto vom Jahr 2001
Beschreibung:

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Entstehung:

Die letzte Renovierung war im Jahr 2002.

   

Name:

Gedenkkreuz beim Bahnhof Neulengbach

Ort: Tausendblum
Standort:

Beim Bahnhof Neulengbach

Betreuer: -
Inschrift: zum Gedenken an MAHRL Leopold 13.4.1999
Foto vom Jahr 2002
Beschreibung:

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Entstehung:

Zur Erinnerung an den Unfalltod von Herrn Leopold Mahrl.

   

Name:

Unfallkreuz Hössinger

Ort: Umsee
Standort:

Am Ortsbeginn von Umsee.

Betreuer: Familie Hössinger (Unterwolfsbach)
Inschrift: -
Foto vom Jahr 2001
Beschreibung:

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Entstehung:

Zur Erinnerung an den Unfalltod von Herbert Hössinger am 10. Dezember 1998.

   


Wir bedanken uns bei Herrn OSR Gerhard Hiebner für die Erlaubnis Material aus seinem Buch
„Kleindenkmäler im Gebiet der Stadtgemeinde Neulengbach“ verwenden zu düfren!